NOS-DV Beringen

An der Delegiertenversammlung des Nordostschweizer Schwingerverbandes in Beringen SH stand das Jubiläumsjahr 2018 im Zentrum. Das Verbandsfest 2020 wurde nach Mels vergeben. Thomas Steiner (Maseltrangen) wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Auch wenn die NOS-Athleten die Schlussgangteilnahme beim Saisonhöhepunkt, dem Unspunnen-Schwinget in Interlaken verpassten, so gab es doch einige Erfolge zu feiern. Besonders hervor hob der Technische Leiter Beat Abderhalden die beiden Teilverbandssiege durch Samuel Giger (NOS in Davos) und Martin Hersche (NWS in Therwil). Gleichzeitig wurden, die im Verlaufe der Saison 2017 zurückgetretenen Eidgenossen Peter Horner (Glarus) und Beat Clopath (Bonaduz) würdig verabschiedet. Ebenfalls mussten von den weiter Rücktritten von Fredi Kohler (Pfäfers), Andreas Fässler (Appenzell) Adrian Oertig (Goldingen), Sven Vögeli (Gächlingen) Pascal Hirt (Tschiertschen), Beda Coray (Altstätten), Franz Inauen (Appenzell), Beda Coray (Altstätten) und Paul Korrodi (Schönenberg) Kenntnis genommen werden. Das NOS, erstmals in einer Eishalle in Davos, (Sieger Samuel Giger) sowie der Schwägalp-Schwinget (Sieger Daniel Bösch) mit einem neuen Zuschauerrekord gehörten ebenfalls zu den Eckpunkten der zurückliegenden Saison. „Unvergessen bleibt der begeisternde Schlussgang am NOS in Davos zwischen Samuel Giger und Armon Orlik, mit dem besseren Ende für den Thurgauer“, sagte Abderhalden auf das Jahr 2017 rückblickend.

Zum vierten Mal nach Mels
2018 sind die Glarner nebst dem eigenen Kantonalen (Pfingstmontag, 21. Mai, Schwanden) am Thurgauer (29. April, Lengwil), St. Galler (27. Mai, Tübach), Bündner-Glarner (17.Juni, Arosa) und Schaffhauser (12. August, Beggingen) eingeladen. Dazu am Nordostschweizer Jubiläumsfest in Herisau (24. Juni) und an den Bergkranzfesten Rigi, Weissenstein und Schwägalp. Das NOS-Teilverbandsfest 2020 wurde nach Mels vergeben. Drei Mal schon fand ein NOS in Mels statt. Die Sieger des jeweiligen Anlasses, 1953 (Walter Flach), 1977 (Arnold Ehrensberger) und 1998 (Jörg Abderhalden), wurden im gleichen Jahr Schwingerkönig. Ein gutes Omen für den NOS-Sieger 2020 für das im gleichen Jahr stattfinden Jubiläumsfest „125 Jahre Eidgenössischer Schwingerverband“ in Appenzell. Vorher stehen aber verbandsintern noch andere Feierlichkeiten an: Das Jubiläumsschwingfest „125 Jahre Nordostschweizer Schwingerverband“ 24. Juni 2018 in Herisau sowie die Jubiläumsfeier am 28. Oktober in Oberbüren. Der NOS-Nachwuchsschwingertag 2019 wurde der Bewerbung Cazis übertragen.

Kristall für die „kleinen Bösen“
In den Vorständen kam es nur zu wenigen Demissionen. Einzig im Kanton Appenzell folgt in der technischen Kommission Andreas Fässler auf Kuno Sutter. Ebenfalls legte Kampfrichterausbildner Thomas Steiner sein Amt nieder. Auf ihn folgt Peter Achermann. Anstelle des ebenfalls scheidenden NOS-Fotografen Werner Schaerer konnte keine Nachfolge präsentiert werden. Der NOS-Vorstand bleibt unverändert und wird präsidiert von Hanspeter Rufer (Rüti ZH). Der Glarner Vertreter Hansruedi Hauser (Elm) verwaltet für ein weiteres Jahr die Kasse.

Zum Schluss der Tagung wurde Thomas Steiner (Maseltrangen) in die Gilde der Ehrenmitglieder aufgenommen. Steiner verpasste 1992 in Olten den Kranz hauchdünn um 0,25 Punkte und 1995 in Chur um einen halben Punkt. Nach seiner Aktivzeit investierte er viel Zeit in die Ausbildung des Kampfrichterwesens im Eidg. Schwingerverband (ESV). Gleichzeitig gab Max Rombach (Niederuzwil) nach seinen Finanzskandal innerhalb des Schwägalp-OK freiwillig die NOS-Ehrenmitgliedschaft zurück. Ferner präsentierte das OK „Eidgenössischer Nachwuchsschwingertag“ (26. August, Landquart) ihr Logo. „Für alle Teilnehmer gibt es einen Bergkristall“, betonte OK-Präsident Sepp Föhn, ein Bruder von Ständerat Peter Föhn. Die Delegiertenversammlung 2019 führt ins Glarnerland, nach Ennenda. (JHE)

Peter Horner (links) und Beat Clopath wurden in Beringen verabschiedet.